Über uns

Wir, der StAVV ist eure gewählte studentische Vertretung der HumF. Unser Kürzel steht für Studierenden-Ausschuss der Vollversammlung.

Wir sind eurer Anlaufpunkt bei (scheinbar) individuellen Studienproblemen, als auch für Alle, die sich bildungspolitisch oder zu anderen politischen Themen engagieren wollen. Als ständiger Ausschuss der studentischen Vollversammlung (VV) arbeiten wir basisdemokratisch.

Jeden Mittwoch von 12.00 – 14.00 Uhr findet in Raum S 130 (ehem. Raum 9) im HF-Hauptgebäude ein offenes Plenum statt, an dem alle Interessierten teilnehmen können.

Wir haben unterschiedlichste Aufgaben, wie die Vertretung in den akademischen Gremien der Hochschule u. a. in der »Engeren Fakultät« und in Institutskonferenzen. Dort wirken wir kritisch mit bei der Erstellung von Studien- und Prüfungsordnungen und bei der Berufung neuer HochschullehrerInnen. Dabei wenden wir uns u. a. gegen Zulassungsbeschränkungen und gegen die Kanonisierung und Entleerung der Ausbildung durch Module und Bachelor-Studiengänge.

Darüber hinaus beteiligen wir uns an Diskussionen um die Inhalte der Ausbildung u. a. durch wissenschaftskritische und gesellschaftskritische Veranstaltungen wie unsere >>Intros<<-Reihe. Zudem streiten wir für bessere Studienbedingungen, direkt vor Ort, z. B. gegen Teilnahmebeschränkungen von Seminaren oder willkürliche Einwahlsysteme wie KLIPS.

Falls Ihr Interesse an einer fächerübergreifende Studienberatung, einer BAFöG- und Sozialberatung, Studiengebührenberatung und ErstsemesterInnen – Beratungen habt, könnt Ihr gerne auf uns zukommen. Außerdem unterstützen wir studentisch Initiativen und Fachschaften u. a. durch Bereitstellung von Büros, Räumen und Geld. Neben der Zusammenarbeit mit Fachschaften, geben wir gerne Hilfestellung bei einer Neugründung und veranstalten regelmäßig Fachschaftskonferenzen (FSK).

Aktuell haben wir beispielsweise eine Petition gegen den Seminarplatzmangel initiiert. Aber auch über reine Hochschulpolitik hinaus, setzen wir uns kritisch mit der Gesellschaft auseinander: Trotz (oder gerade wegen) der postulierten Wertfreiheit ist Wissenschaft an der Universität kein herrschafts- und interessensfreier Raum. Uns geht es auch um die Enstehungsbedingungen von Wissen und den objektiven Gegebenheiten, denen wir als Studierende, aber auch die Wissenschaft, unterliegen. Wir organisieren Vortragsveranstaltungen und Seminare und arbeiten zu Themen wie Kapitalismuskritik, Nachhaltigkeit, Inklusion, Feminismus und kritischer Bildung. Denn keine Kritik am Bildungssystem und Universitätsreformen darf die gesellschaftlichen Verhältnisse außer Acht lassen. Dabei hängen Art und Ausmaß unserer Aktivitäten von den Menschen ab, die sich dafür konkret engagieren, also von dir. Der StAVV bietet hierfür eine geeignete Struktur und ermöglicht so kontinuierliches Arbeiten und ein Forum um Kritik zu äußern und sich zu organisieren.

Offiziell sieht das Landeshochschulgesetz für Fakultäten nur ein Mini-Parlament (»Fakultätsvertretung«) vor, das jährlich im Dezember durch Urnenwahlen gewählt wird und an dem sich nur wenige Studierende beteiligen dürften. Diese Bonsai-Parlamente werden an fast allen Fachbereichen von den Studierenden zugunsten von direktdemokratischen Strukturen abgelehnt: also zugunsten von Vollversammlungen, den Fachschaften und – bei uns – der fakultätsweiten Studierendenvertretung StAVV. Wir verzichten also auf die Bildung eines solchen Parlaments und tagen als Vollversammlung. Es kandidiert daher die »Liste der Vollversammlung und Fachschaften« mit dem Ziel, nach der Wahl alle Rechte und Kompetenzen der Fakultätsvertretung an die Vollversammlung zurückzugeben.

Neben alldem unterstützen wir das selbstverwaltete Café Chaos in unserer Fakultät und arbeiten eng mit dem inklusiven BildungsRaumProjekt »schoolisopen« zusammen, welches im Jahre 2008 aus dem StAVV heraus initiiert wurde.