Über uns

Wir, der StAVV ist eure gewählte studentische Vertretung der HumF. Unser Kürzel steht für Studierenden-Ausschuss der Vollversammlung.

Wir sind eurer Anlaufpunkt bei (scheinbar) individuellen Studienproblemen, als auch für Alle, die sich bildungspolitisch oder zu anderen politischen Themen engagieren wollen.

Wir arbeiten basisdemokratisch und sind somit der ständiger Ausschuss der studentischen Vollversammlung (VV). Auf den Vollversammlungen könnt ihr über wichtige Entscheidungen mit abstimmen.

Neben den Vollversammlungen, plenieren wir jeden Mittwoch von 12.00 – 14.00 Uhr in StAVV-Garage  (Departement Heilpädagogik | 213)

Wir haben unterschiedlichste Aufgaben, wie die Vertretung in den akademischen Gremien der Hochschule u. a. in der »Engeren Fakultät« und in Institutskonferenzen. Dort wirken wir kritisch mit bei der Erstellung von Studien- und Prüfungsordnungen und bei der Berufung neuer HochschullehrerInnen. Dabei wenden wir uns u. a. gegen Zulassungsbeschränkungen und gegen die Kanonisierung und Entleerung der Ausbildung durch Module und Bachelor-Studiengänge.

Wir beteiligt uns an Diskussionen um die Inhalte der Ausbildung u. a. durch wissenschaftskritische Veranstaltungen bzw. Veröffentlichungen, wie der Campusition.

Wir streiten für bessere Studienbedingungen, direkt vor Ort, z. B. gegen Teilnahmebeschränkungen von Seminaren oder willkürliche Einwahlsysteme wie KLIPS oder UK-Online.

Wir bieten eine fächerübergreifende Studienberatung, eine BAFöG- und Sozialberatung, Studiengebührenberatung und ErstsemesterInnen – Beratungen. Sowie die Unterstützung von Initiativen und Fachschaften u. a. durch Bereitstellung von Büros, Räumen und Geld.

Support des Café Chaos. Das Chaos ist ein studentisches Projekt und steht in langer Tradition der Fakultät.

Wir arbeiten mi Fachschaften zusammen, geben Hilfestellung bei der Neugründung von Fachschaften und koordinieren diese Arbeit in regelmäßigen FSK (Fachschaftskonferenzen).

Die Struktur des StAVV bietet ein Forum für politische Arbeit und Selbstaufklärung.

Wir bieten im Rahmen des so genannten Qualitätsmanagements Tutorien an u. a. Orientierungshilfen für wissenschaftliches Arbeiten, zur Auseinandersetzung mit sexualisierter Gewalt, zur Gedenkstättenpädagogik, zur Kritik von biologistischen Menschenbildern und sind an einer emanzipatorischen Schulgründung beteiligt.

In den letzten Semestern haben wir uns u. a. an den Protesten gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm, an Aktionen gegen die Zerstörung der Sozialsysteme und gegen Bundeswehrwerbung in Schulen und Arbeitsämtern beteiligt. Dabei hängen Art und Ausmaß der Aktivitäten von den Menschen ab, die sich dafür konkret engagieren, also von dir.

Um solche oder andere Aktivitäten zu organisieren und weiter zu führen, braucht es Strukturen, in denen kontinuierlich gearbeitet werden kann. Die selbstbestimmt arbeitende Studierendenvertretung der Fakultät ist ein solches Angebot.

Offiziell sieht das Landeshochschulgesetz für Fakultäten nur ein Mini-Parlament (»Fakultätsvertretung«) vor, das jährlich im Dezember durch Urnenwahlen gewählt wird und an dem sich nur wenige Studierende beteiligen dürften. Diese Bonsai-Parlamente werden an fast allen Fachbereichen von den Studierenden zugunsten von direktdemokratischen Strukturen abgelehnt: also zugunsten von Vollversammlungen, den Fachschaften und – bei uns – der fakultätsweiten StudentInnenvertretung StAVV. Da diese Gremien aber in ‘offiziellen’ Satzungen nicht existieren, muss ein Umweg gemacht werden: Es kandidiert die »Liste der Vollversammlung und Fachschaften« mit dem Ziel, nach der Wahl alle Rechte und Kompetenzen der Fakultätsvertretung an die Vollversammlung zurückzugeben.