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Am 24. Oktober um 18 Uhr in der Aula 3 der HumF

Filmvorführung 'Newcomers'

Hallo miteinander,

Diesen Mittwoch am 24.Oktober zeigen wir in Kooperation mit der Hochschulgruppe campus:grün und diversen anderen Gruppen den Film 'Newcomers', in dem Geflüchtete über sich und ihre Erlebnisse während der Flucht erzählen. Der Film wird vorgeführ um 18 Uhr in der Aula 3 der HumF. Der Eintritt ist natürlich kostenlos! Ihr seid alle herzlich eingeladen, vorbeizukommen :)

Hier der Link zur Facebook Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/1380346672099230/

Es grüßt herzlich,
der StAVV

Diversity-Woche

Diese Woche ist Diversity-Woche an der Uni Köln. Durch Veranstaltungen und Aktionen soll für den Umgang mit Vielfalt und Chancengerechtigkeit sensibilisiert und auf existierenden Angebote an der Uni aufmerksam gemacht werden.

Hier findet Ihr weitere Infos und das Programm: https://www.portal.uni-koeln.de/12304.html

Zwei Tipps:

Heute, 18.6. um 15:30 Uhr findet eine Aktion auf dem Albertus-Magnus-Platz in Kooperation mit dem AStA statt: Uni Köln zeigt (Regenbogen-)Flagge

Und am Mittwoch, 20.6. 16:00 Uhr veranstaltet »school is open« 4.0, ein aus der Studierendenschaft initiiertes Projekt, ein Speedbarcamp zur Ungleichheitsphänomenen im Rahmen der Digitalisierung. Ort: Education Lab, Räume 2.108-2.110 https://www.facebook.com/events/216918945772002/

Weitere Infos und Veranstaltungen von »school is open« 4.0: http://www.schoolisopen.uni-koeln.de/blog/2018/05/16/diversity-woche-enter-next-level/

Resilienz – Eine Herausforderung für die kritische Pädagogik

Resilienz – Eine Herausforderung für die kritische Pädagogik

 

Vortrag und Diskussion mit Prof Dr. Eva Borst

In den letzten Jahren hat der Begriff „Resilienz“ (psychische Widerstandskraft) Eingang in den erziehungswissenschaftlichen und pädagogischen Diskurs gefunden. Der ursprünglich aus der Psychopathologie stammende Begriff wird nunmehr auf Erziehungs- und Bildungsprozesse angewandt, um Kinder für zukünftige traumatische Ereignisse zu immunisieren. Resilienz wird im Zuge dieser Umdeutung zu einem vermeintlichen Bollwerk gegen alle Arten gesellschaftlicher Zwänge, die als solche nicht mehr wahrgenommen werden können und gegen die infolgedessen auch kein Widerstand mehr möglich zu sein scheint. Kinder sollen in der Schule Resilienzkompetenz entwickeln, die sich aber, was zu zeigen sein wird, gegen ihr eigenes selbst richtet. Besonders problematisch in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass das "Weißbuch der Bundeswehr" von 2016 den Begriff im Kontext eines Bedrohungsszenariums aufgreift.

Prof. Dr. Eva Borst ist Privatdozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

 

06.06.  - 19 Uhr 

Ort: H 121 (1.Stock) im Hauptgebäude der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Uni Köln

https://www.facebook.com/events/611418129193340/

Morphsuit-Aktion: Donnerstag 17.5., ab 11 Uhr StAVV G treffen 18.5.18, 13.15 Uhr 28.5. den ganzen Tag 30.5. den ganzen Tag o Studierendenplenum Di, 5.6., 16 Uhr, Hörsaal VIII, Hauptgebäude o Übergabe der Petition gegen Studiengebühren mit Kundgebung Mi

Uni-Aktions-Termine zum neuen Hochschulgesetz

Morphsuit-Aktion:

Donnerstag 17.5., ab 11 Uhr StAVV G treffen
18.5.18, 13.15 Uhr
28.5. den ganzen Tag
30.5. den ganzen Tag


o Studierendenplenum
Di, 5.6., 16 Uhr, Hörsaal VIII, Hauptgebäude
o Übergabe der Petition gegen Studiengebühren mit Kundgebung
Mi, 6.6., Landtag Düsseldorf, weitere Infos in Kürze
o Vollversammlung
Do, 14.6., weitere Infos in Kürze


Weitere Infos findet ihr in unseren Protokollen der offenen Pleni.

Antisemitismus und Stereotypie – Eine Einführung an Karikaturen

Montag, 16. April 19:00 - 21:00

Vortrag von Dr. Felix Riedel 
Hauptgebäude der Humanwissenschaftlichen Fakultät (216), Hörsaal 121 (1.Stock) 


Ob in mittelalterlichen Drucken oder aktuellen Karikaturen in arabischen Zeitungen: Die Bilderwelt des Antisemitismus ist von einer merkwürdigen Einheitlichkeit geprägt. Erprobte und eingeschliffene Erkennungszeichen sind überall gleich abrufbar: Hakennase, Messer, gieriger Blick. Von der Antike bis heute hat sich der Antisemitismus mit diesen Bildern angereichert, sie stets aufs Neue getestet und tradiert. Die politisch-religiöse Konkurrenz von Römern und Griechen fokussierte meist auf reale Sitten und Gebräuche, hatte aber Juden bereits als besonderen Feind markiert. Der christliche Antisemitismus entwirft dann eine theologische Opposition, die Juden mit dem Satan identifiziert. Mit der muslimischen Eroberung Spaniens entstehen auf beiden Seiten Verschwörungstheorien gegen die zwischen den Fronten stehenden Juden. Kleiderordnungen und Verhaltenspflichten in der islamischen und christlichen Welt zielen auf sofortige Erkennbarkeit ab und wollen Juden dem Spott und Übergriffen preisgeben. Im späteren Mittelalter entstehen dann Stereotypen von jüdischer Hexerei, Brunnenvergiftung, Christusmord und Ritualmordlegenden. Der moderne Antisemitismus greift die Stereotypen auf, modifiziert einige, belässt erprobte. Neu ist die Projektion kapitalistischer Widersprüche auf Juden, denen nun erneut die Rolle eines kalt planenden „Weltfeindes“ zugeschrieben wird, der sich aufgrund seiner realen Schwäche verfolgen und vernichten ließ. Nach dem Genozid an den europäischen Juden wurde Antisemitismus zu Unrecht als Phänomen der extremen Ränder wahrgenommen. In der Mitte der Weltgesellschaft lebten Stereotype fort, die sich in den Bilderwelten renommierter Tageszeitungen niederschlugen und als israelbezogener Antisemitismus einen neuen „Weltfeind“ entwarfen. 

Der Bildvortrag wird in die Geschichte der antisemitischen Stereotypie einführen und an Bildern von Kraken, Haien und Heuschrecken das Problem des „strukturellen Antisemitismus“ und an Schriften und Bildern aus dem Nahostkonflikt das Problem des „sekundären Antisemitismus“ diskutieren. 

Der Referent Dr. Felix Riedel ist Ethnologe und freiberuflich in der Politischen Bildungsarbeit und als freier Autor tätig. 

Eintritt frei

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Bündnis gegen Antisemitismus, dem Studierendenausschuss der Vollversammlung an der Humanwissenschaftlichen Fakultät und der Deutsch Israelischen Gesellschaft AG Köln.

vergrößern: Eure Fachschaften und der StAVV laden ein:
eure Fachschaften und der StAVV laden ein

Einladung zur Sonderfachschaftenkonferenz

Liebe Fachschaften,

Liebes Fachschaftenreferat,

die Landesregierung veröffentlichte im November 2017 einen Entwurf zum Hochschulgesetz, welcher einige Änderungen enthält, die wir diskutieren müssen.

Einige Stellen sind, unserer Meinung nach, sehr zwielichtig und äußerst problematisch. Der Senat der Universität zu Köln wird zu diesen Gesetzesänderungen zu einer Stellungnahme aufgefordert werden, weshalb wir den akuten Handlungsbedarf sehen, dem Senat unsere Meinung dazu mitzuteilen.

Folgende Inhalte des Entwurfes finden wir inakzeptabel:

Die Hochschuldemokratie soll massiv eingeschränkt werden:

Es „soll die Verpflichtung der Hochschule gestrichen werden, die Interessen der Mitglieder, der nicht professoralen Gruppen, (...) angemessen sicherstellen zu müssen." Insbesondere: Abschaffung der SHK-Räte, der Studienbeiräte, und die nicht gleichberechtigte Zusammensetzung des Senats. Der arbeitgeber-dominierte Hochschulrat soll gestärkt werden.

Verpflichtender Studienverlauf (Studienvertrag):

Studierende sollen einen verbindlichen Vertrag über den Verlauf ihres Studiums mit der Hochschule abschließen müssen. Diese „Studienverlaufsvereinbarung" muss persönlich verhandelt werden, wodurch jede*r Student*in der Willkür der Studienberatung ausgesetzt wäre. Eine freie Gestaltung und Wahl des Studiums wäre dadurch stark behindert.

Die Zivilklausel soll abgeschafft werden:

Derzeit steht im Gesetz, die Hochschulen sollen zu Frieden, Demokratie und Nachhaltigkeit beitragen. (§3.6 HSG) Diese Zivilklausel soll künftig gestrichen werden. Gleichzeitig werden umfangreiche Drittmittel für Rüstungsforschung bereitgestellt. Diese Entwicklung verurteilen wir, gerade in Zeiten einer atomaren Kriegsspannung in der Welt.

 

Diese Punkte sind nur der Gipfel des Eisberges aus Scheiße. Sie schränken die Rechte der Studierenden und der Universität an sich ein, und machen fortschrittliche und kritische Ideen mundtot. Es ist eine Frechheit, dass dieses Gesetz unter dem Namen „Freiheitsgesetz" propagiert wird.

Wir wollen mit euch eine gemeinsame Position finden, daraus eine Stellungnahme verfassen und diese im Namen der Fachschaften der Universität zu Köln dem Senat vorlegen.

In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass wir einen bedeutsamen Einfluss auf den Senat und, als größte Universität NRWs, auch auf die umliegenden Städte haben. Viele Universitäten haben sich der Kritik aus Köln an den geplanten Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer angeschlossen und auf die Landesregierung eingewirkt, diesen Plan noch einmal zu überdenken.

Der Entwurf zum Hochschulgesetz ist so offensichtlich unzeitgemäß, dass es eine große Bedeutung hat, wenn dieser öffentlich kritisiert wird. Dazu wollen wir anstoßen. ;D

Dafür treffen wir uns am Donnerstag, den 8.3., um 13 Uhr in der alten Mensa (hinter dem Asta Café). Falls sich der Raum nochmal ändern sollte, hört ihr in der nächsten Woche von uns und es wäre super hilfreich wenn ihr uns Bescheid gebt wieviele von euch kommen :)

Wir freuen uns darauf mit euch zu diskutieren. Kommt zahlreich.

Liebste Grüße,

Fachschaft Physik. 

Fachschaftenkonferenz HumF intern:

am Donnerstag den 8.3. um 17 Uhr in S130 wird die FSK statt finden. Aus jeder Fachschaft der HumF sollte ein Mitglied anwesend sein. Bitte sagt bescheid, ob ihr kommt. Themen sind:

- Bericht der AG "Politisierung Ersti-Arbeit HumF"
- Termin Bildungsprotest-Treffen am 14.3. 18 Uhr HumF
- Austausch der Fachschaften und evtl. gemeinsame Veranstaltungen
- Austausch über Ersti-Veranstaltungen

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Offenes Plenum 7.3. 12 Uhr S 130
Beim Plenum morgen wird sich Herr Klöpfer vorstellen. Er bewirbt sich für die Vertrauensdozentur an der HumF. Wer ihn kennenlernen möchte kommt gerne vorbei. Wir suchen außerdem noch Vorschläge für eine weibliche Besetzung dieses Amtes. Immer her damit!

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Esi-Frühstück! 16.3.18, 10 Uhr vor der HumF.
Welche Lehramts-FS sich noch nicht angemeldet hat möge das bitte bis Donnerstag tun: esifachschaft-humfak@uni-koeln.de
Danke an die Esi-Fachschaft für die Organisation!

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Für Infos zum Bafög-Bescheid und sowas schaut doch mal auf unserer Homepage vorbei: http://www.stavv.uni-koeln.de/27633.html
Und sagt mir bescheid, was auf der Homepage noch fehlt!

Liebe Grüße Elli


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Ein paar gesammelte Infos, die uns per Mail erreicht haben:

about:fem
anarcha-feministische Gruppe aus Köln:
Hey Leute,

es gibt mal wieder News von uns:
Im März startet unsere Reihe zu Feminismus & Antifa. Es wird wieder
spannende Vorträge und Workshops, leckres Essen, sowie Raum für
Kennenlernen und Diskussion geben. Wir freuen uns über die Kooperation
mit dem Anarchistischen Kollektiv Köln, mit dem wir gemeinsam in der FdA
organisiert sind, und dem StaVV der Uni Köln.

Vortrag: Geschlechterkonstruktionen in der Rechten Szene
09.03.18 -Ludolf Camphausen Str. 36 – Einlass 19h

Workshop mit Rachel Spicker: Geschlecht und Antifeminismus als Kitt
rechtsextremer und rechtspopulistischer Mobilisierungen
10.03.18 – Luxemburger Str.93 – Beginn 18h30

Der Raum im AZ Köln ist physisch Barrierefrei (Rollstuhlrampe und -WC),
die LC36 leider nicht (Stufen am Eingang, schmale Türen, WC im Keller).


+++ SUPPORT YOUR LOCAL F_ANTIFA+++
Wir möchten gerne bei allen Veranstaltungen Essen für alle anbieten und
können dabei immer gut Unterstützung gebrauchen. Wenn ihr also
Interessiert seid, etwas zum Buffet beizutragen oder sonst Ideen habt,
wie ihr unsere Veranstaltungen unterstützen möchtet schreibt uns an
aboutfem [ät] riseup [dot] net.

Weitere Details:

Vortrag: Geschlechterkonstruktionen in der Rechten Szene
09.03.18 -Ludolf Camphausen Str. 36 – Einlass 19h

2011 verübte Anders Breivik in Norwegen zwei Anschläge, bei denen 77
Menschen ums Leben kamen. In seinen Begründungen führte er u.a. an, dass
der Fortbestand der „europäischen Zivilisation“ davon abhängen würde,
„wie standhaft europäische Männer Widerstand gegen den politisch
korrekten Feminismus leisten“. Einige Monate später wurde die Mordserie
des NSU einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Als eine von drei
HaupttäterInnen steht seit Ende 2012 Beate Zschäpe vor Gericht. In der
bundesdeutschen Medienlandschaft wurde sie nicht selten als Mitläuferin
und „Nazi-Braut“ betitelt. Die Anschläge von Norwegen und die Mordserie
des NSU markieren eine notwendige Debatte.
Regina Wamper diskurtiert in ihrem Vortrag folgende Fragen: Welche Rolle
spielt Geschlechterpolitik innerhalb der extremen Rechten? Welche
Relevanz hat Antifeminismus? Wie verhält sich die Verhandlung zum Thema
Geschlecht zu dem von der extremen Rechten erklärten Ziel der
„Volksgemeinschaft“, welche Rolle spielt das Thema für den
Nationalismus, den Rassismus?

Workshop mit Rachel Spicker: Geschlecht und Antifeminismus als Kitt
rechtsextremer und rechtspopulistischer Mobilisierungen
10.03.18 – Luxemburger Str.93 – Beginn 18h30

Neben rassistischen, islamfeindlichen, antisemitischen und völkischen
Positionen rücken Familien- und Geschlechterpolitiken vermehrt ins
Zentrum rechtsextremer,rechtspopulistischer und neurechter
Mobilisierungen. Die Bekämpfung von Gleichstellungspolitiken, Feminismus
und vielfältigen Lebensentwürfen, die Angriffe auf Frauen- und
Geschlechterforschung und die Gleichberechtigung von LSBT*I* gehören
nicht nur zu strategischen Handlungsfeldern dieser Akteure. Sie bilden
eine zentrale Klammer zwischen Akteuren aus dem Rechtsextremismus,
Rechtspopulismus und der Neuen Rechten und finden Anschlussfähigkeiten
in die Gesamtgesellschaft. Frauen erscheinen dabei präsenter und
sichtbarer als je zuvor. Gemeinsam wollen wir uns mit den
Geschlechterbildern, familien- und geschlechterpolitischen Positionen
und den Rollen und Strategien von Frauen in aktuellen Erscheinungsformen
auseinandersetzen. Zusätzlich gehen wir der Frage nach, wie eine
feministische Positionierung und eine geschlechterreflektierte
Perspektive in der Forschung und Präventionsarbeit aussehen kann.
Rachel Spicker arbeitet bei der Fachstelle Gender und Rechtsextremismus
der Amedeu-Antonio-Stiftung.

Wir freuen uns auf euch!

about:fem
anarcha-feministische Gruppe aus Köln

Facebook: https://de-de.facebook.com/aboutfem
Facebook über Tor: https://www.facebookcorewwwi.onion/aboutfem
Twitter: @aboutfem
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*GEMEINSAM GRUNDRECHTE VERTEIDIGEN!*

*EINLADUNG ZU EINEM
BÜNDNISTREFFEN ZUR VORBEREITUNG BUNDESWEITER AKTIONEN UND
DEMONSTRATIONEN IM JUNI/JULI 2018*

*am 4. März von 11 - 17 Uhr in Frankfurt/Main*

(im Haus Gallus, Frankenallee 111, s-Bahn Galluswarte, eine Station nach
HBF)

siehe auch http://demonstrationsrecht-verteidigen.de/

Kontakt: info@demonstrationsrecht-verteidigen.de
<mailto:info@demonstrationsrecht-verteidigen.de>

Liebe Freundinnen und Freunde,

*„Demonstrationsrecht verteidigen“* – unter diesem Motto kamen im
Oktober 2017 in Düsseldorf über 100 Aktive aus sozialen Bewegungen und
Migrant/innen-Organisationen, Fachleute aus politischen Vereinen und
Bürgerrechtsorganisationen, Gewerkschaften und politischen Verbänden zu
einer Tagung zusammen, um über den aktuellen Abbau verfassungsmäßiger
Grundrechte zu diskutieren und mögliche Schritte der Gegenwehr zu
beraten. Schon vorher hatten über 700 Menschen einen Aufruf zum
„Widerstand gegen den Abbau unserer demokratischen Grundrechte“
unterzeichnet (http://demonstrationsrecht-verteidigen.de/erklaerung/)
<http://demonstrationsrecht-verteidigen.de/erklaerung/%29>.

Ausschlaggebend für diesen breit geteilten Aufruf und die gut besuchte
Tagung waren besonders die Erfahrungen von Ausnahmezustand,
Polizeigewalt und Verunglimpfung vor, während und nach dem *G20 Gipfel
in Hamburg*. Denn waren dort massiv die Freiheit, sich öffentlich und
selbstbestimmt zu versammeln, sicher unterzukommen und der eigenen,
kritischen Meinung Ausdruck zu verleihen, beschnitten worden? Wir wissen
jedoch auch, dass diese  Erfahrung in einer längeren Linie von
*Grundrechtseinschränkungen, von Strafverschärfungen verschiedener Art
und Einschüchterungsversuchen* steht. Es ist zu befürchten, dass sich
die politische, polizeiliche und juristische Zuspitzung nicht zu Ende
ist, wenn auch noch das Innenministerium der GroKo unter CSU Hoheit
steht und um „Heimat“ - und womöglich „Heimatschutz“ - ergänzt wird.

*Es wird das Demonstrationsgeschehen in Gänze und die Grundrechte von
Bürgerinnen und Bürgern insgesamt betreffen.* Denn wenn jede
Demonstrantin Angst haben muss, auf Demos zu gehen, oder sich an Streiks
zu beteiligen, wie ist es dann eigentlich um die Freiheitsrechte
bestellt? Was heißt das eigentlich für eins der elementaren Rechte, das
nicht umsonst vom BVerfG 1985 als „ein Stück ursprünglich-ungebändigter
unmittelbarer Demokratie“ explizit hervorgehoben wurde, ein Moment „das
geeignet ist, den politischen Betrieb vor Erstarrung in geschäftiger
Routine zu bewahren“?

Dennoch, es gibt auch gleichzeitig die Erfahrungen, sich diese Rechte
immer wieder von unten, lebendig und eben gemeinsam zu erstreiten.
Grund- und Freiheitsrechte sind keine politische Nebensache. Braucht es
doch immer wieder eine starke, offene, breite Opposition auf der Straße,
in den Betrieben, in der Gesellschaft. Im Anschluss an die Tagung im
Oktober hat sich deswegen ein *Bündnis unter dem Motto „Grundrechte
verteidigen“* gebildet, das nun in diesem Sommer gemeinsam mit den
Vielen auf die Straße gehen will.

Wir denken, es ist der richtige Moment und deswegen wollen wir euch
einladen zu einem breiten bundesweiten Bündnis- und Arbeitstreffen am 4.
März in Frankfurt/M.., in dem wir gemeinsam in einer wirklichen Breite
von Spektren und Gruppen Wege „aus dem autoritären Sicherheitsstaat“
erkunden.

* Lasst uns gemeinsame praktische Schritte tun, einen öffentlichen und
streitbaren Prozess um die Bedeutung der Freiheits- und Grundrechte
beginnen. Lasst *uns in einem ersten Schritt gemeinsame
Demonstrationen für den Sommer ins Auge fassen und planen*. Wir sind
überzeugt, dass viele diese Sorge um den Bestand der Grund- und
Freiheitsrechte teilen. Deswegen glauben wir, dass ein Jahr nach dem
G20 und 50 Jahre nach den Auseinandersetzungen um die
Notstandsgesetze und den Aufbruch von 68 ein geeigneter Zeitpunkt
ist, in Nord und Süd, in Ost und West auf die Straße zu gehen – und
„Gemeinsam die Grundrechte zu verteidigen“.
* *Einen ersten Aufruf unter diesem Motto haben wir euch angehängt
*und auf http://demonstrationsrecht-verteidigen.de/veröffentlicht.
Wir freuen uns auf viele Unterschriften, über eure Unterstützung,
Rückmeldungen und die Verbreitung. Bitte schreibt an:
info@demonstrationsrecht-verteidigen.de
<mailto:info@demonstrationsrecht-verteidigen.de>
* *Wir wollen am 4.3. mit euch gemeinsam beraten*, wie wir diesen
Prozess gestalten können, welche Bündnisse schon gebildet sind und
wie wir möglichst Viele von unserem Plan begeistern können und an
der Vorbereitung beteiligen können. Wir wollen klären, in welchen
Städten die Demonstrationen stattfinden können und
* Wir wollen besprechen, *welche anderen Ideen ihr hab*t, bundesweit
und vielfältig, bunt und entschieden, die Grund- und Freiheitsrechte
zu verteidigen.

Wir sagen: Der Kampf um die Grund- und Freiheitsrechte ist uralt, ist er
doch ein Widerstreit zwischen den erfinderischen und selbstbewussten
Bürgerinnen und Bürgern, die sich ihr Recht immer wieder neu schaffen
und nehmen, und einem kontrollierenden Staat auf der anderen Seite mit
seinem Bedürfnis, Freiheiten einzuschränken, Feindbilder zu konstruieren
und demokratische Rechte ad absurdum zu führen.

*Deswegen kommt es auf uns und noch viel mehr an: *Wir bleiben nicht zu
Hause, auch wenn uns dies immer offensiver nahegelegt wird (zumindest,
wenn wir die „falschen Freund/innen“ haben). Und wir kommen mit Vielen.
Gemeinsam auf die Straße: Ein Jahr nach G20, 50 Jahre nach den Kämpfen
gegen die "Notstandsgesetze": Gemeinsam Grundrechte verteidigen!

Wir freuen uns über eure Rückmeldungen an
info@demonstrationsrecht-verteidigen.de
<mailto:info@demonstrationsrecht-verteidigen.de> und eure Teilnahme.
Sagt uns doch bitte Bescheid, ob ihr kommt und für wen ihr kommt, damit
wir besser planen können! Und gebt diese Einladung gerne an befreundete
Gruppen und Spektren weiter.

Eine genaue Tagesordnung wird in den nächsten Tagen erarbeitet. Ihr
werdet sie finden unter: http://demonstrationsrecht-verteidigen.de/.

Wir freuen uns auf euch und einen lebendigen, tollen Prozess

Der „Ko-Kreis“ der Initiative Grundrechte verteidigen!



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Cologne Summer School on Challenges and Opportunities for a Multilingual Society- Movement, Migration, Languages, Psychology, and Education
23 July to 10 August 2018 - Application Deadline: 31 March 2018: https://www.portal.uni-koeln.de/6882.html

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Von: Career Service HF <careerservice-hf@uni-koeln.de>


Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

wir, der Career Service HF, unterstützen die Studierenden bei Fragen
zur Berufsorientierung. Wir möchten auf unsere Angebote rund um das
Thema Berufsorientierung aufmerksam machen.
Bitte leiten Sie, wie gewohnt, folgende Ankündigungsmail an Ihre
Studierenden über Ihren E-Mailverteiler (BA und MA) weiter.

Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns herzlich im Voraus und freuen
uns über eine kurze Rückmeldung von Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen,

Svenja Rennebaum

Vom Career Service HF-Team

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Liebe Studierende,

das Semester ist geschafft und bald kommt der Frühling. Für
Weiterbildung zu spannenden Themen rund um berufliche Orientierung
findet Ihr nachfolgend unser Veranstaltungsangebot in der
vorlesungsfreien Zeit.

Wir wünschen Euch eine erholsame vorlesungsfreie Zeit.

Euer Career Service HF-Team

_Das Träumen ist der Sonntag des Denkens._
_Henri-Frédéric Amiel (1821 - 1881)_

COACHING IN KLEINGRUPPEN

Im Coaching in Kleingruppen (max. 8 Teilnehmer*innen) könnt Ihr Euch
mit den verschiedenen Themen der Berufsorientierung auseinandersetzen
und vom Austausch mit Kommilliton*innen profitieren.

Weiterführende Informationen und die Anmeldung zu den einzelnen
Coaching Angeboten findet Ihr auf unserer Homepage [1].

MEINE BERUFLICHEN UND PERSÖNLICHEN ZIELE VISUALISIEREN [2]
WANN: Do. 08.03.2018, 10.00 - 13.00 Uhr
WO: HF-Campus, Herbert-Lewin-Str.6 (Studierendenwohnheim), R. 2.3,
Career Service HF
ES SIND NOCH PLÄTZE FREI. MELDET EUCH BIS 04.03.2018!

BEWERBUNG LEICHT GEMACHT [3]
WANN: Fr. 16.03.2018, 10.00 - 13.00 Uhr
WO: HF-Campus, Herbert-Lewin-Str.6 (Studierendenwohnheim), R. 2.3,
Career Service HF
ANMELDESCHLUSS: 06.03.2018

FIT FÜR DAS VORSTELLUNGSGESPRÄCH? [4]
WANN: Di. 20.03.2018, 10.00 - 13.00 Uhr
WO: HF-Campus, Herbert-Lewin-Str.6 (Studierendenwohnheim), R. 2.3,
Career Service HF
ANMELDESCHLUSS: 08.03.2018

BERUFSORIENTIERENDE WORKSHOPS

Im Rahmen der berufsorientierenden Workshop-Reihe des Career Service HF
geben Referent*innen einen Einblick in kreative Methoden der beruflichen
Orientierung.

DEN TRAUMJOB ZU MEINEN TALENTEN FINDEN - EIN (ERSTER) BLICK IN MEINE
BERUFLICHE ZUKUNFT [5]
Referentin: Svenja Rennebaum

WANN: Mi. 21.03.2018, 14.00 - 17.30 Uhr
WO: Seminarraum 105, IBW (Geb. 211), HF-Campus

ANMELDESCHLUSS: 11.03.2018

KOMMT VORBEI UND BLEIBT MIT UNS IN KONTAKT

Wir freuen uns, Euch im Rahmen unserer Veranstaltungen oder in unserem
Büro kennenzulernen!

Euer Career Service HF-Team

-- 

Career Service HFHumanwissenschaftliche Fakultät
Universität zu Köln

BesucherInnenadresse:
Herbert-Lewin-Str. 6  | 50931 Köln
Raum: 2.3 (EG, Herbert-Lewin-Haus/ Studierendenwohnheim)

Postadresse:
Universität zu Köln
Humanwissenschaftliche Fakultät
Gronewaldstr. 2  | 50931 Köln

Tel.: +49-221-470-6948
E-Mail: careerservice-hf@uni-koeln.de
www.career-hf.uni-koeln.de [6]

Links:
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[1] http://www.career-hf.uni-koeln.de/39326
[2] http://www.career-hf.uni-koeln.de/39325
[3] http://www.career-hf.uni-koeln.de/39452
[4] http://www.career-hf.uni-koeln.de/39330
[5] http://www.career-hf.uni-koeln.de/39054
[6] http://www.career-hf.uni-koeln.de

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Jetzt oder nie:

Neues Hochschulgesetz & Studiengebühren stoppen!

Aufruf zu einem Aktions- und Vernetzungstreffen am Mittwoch, 14.03., um 18:00 Uhr im Seminarraum S 130 (Hauptgebäude HF, Erdgeschoss).

Die Landesregierung von NRW plant die Erneuerung des Hochschulgesetzes. Dass Erneuerung nicht immer Verbesserung heißt, davon können gerade Akteur*innen im Bildungssystem ein Lied singen. Und so ist es auch beim geplanten Hochschul-gesetz:

Hinter den wohlklingenden Worten von „Wissenschaftsfreiheit“ und „Bürokratie-abbau“ verbergen sich rückwärtsgewandte Versuche der Landesregierung, die Rechte von Studierenden zu beschneiden, sowie der Industrie und Wirtschaft mehr Zugang und Mitspracherecht an den Hochschulen zu gewähren. Das Ziel ist die unternehmerische Hochschule.

Zum neuen Hochschulgesetz:

Einige Gremien an den Hochschulen, die den Studierenden eine Diskussion auf Augenhöhe mit etwa Professor*innen ermöglicht haben, sollen abgeschafft werden (z.B. Studienbeiräte). Im Senat soll die bisherige Viertelparität (gleichmäßiger Anteil der stimmberechtigten Mitglieder im Senat) nur noch optional gelten. So kann das Mitsprache- und Mitbestimmungsrecht von nicht professoralen Mitgliedern (also etwa von Studierenden) erheblich eingeschränkt werden.

Durch den bisher im Gesetz verankerten Passus der sog. „Zivilklausel“ verpflichten sich die Hochschulen in NRW, zu Frieden, Nachhaltigkeit und Demokratie beizutragen. Die Zivilklausel soll wieder aus dem Gesetz gestrichen werden. Dieser Vorstoß öffnet etwa militärischen Forschungsprojekten an den Hochschulen Tür und Tor.

Die Anwesenheitspflicht ist einst aus guten Gründen aufgehoben worden: Sie erschwerte es für viele Studierende erheblich, ihren Lebensunterhalt durch Erwerbsarbeit zu finanzieren, sich um die Erziehung von Kindern oder die Pflege von Angehörigen zu kümmern. Anstatt die Möglichkeit des Teilzeitstudiums strukturell zu verbessern, dürfen die Hochschulen mit dem neuen Gesetz nun wieder die Anwesenheitspflicht in allen Veranstaltungsformen einführen.

Nicht im Hochschulgesetz vorgesehen, aber immer noch im Gespräch sind diese unsäglichen, rassistischen Studiengebühren, die für Studierende aus dem Nicht-EU-Ausland eingeführt werden sollen.

Wir dürfen dieser Gesetzesänderung nicht teilnahmslos zuschauen!

Wir können nicht darauf warten, bis die Landesregierung vollends die demokratischen, einst von Studierenden erkämpften Verbesserungen beseitigt bzw. untergraben hat!

Es ist jetzt an der Zeit, den Streit für Frieden, Nachhaltigkeit und Demokratie wieder aufzunehmen!

Das bundesweite Protestbündnis „Lernfabriken...meutern!“ besteht aus Schüler*innen, Studierenden, Auszubildenden sowie Lehrenden an Schulen und Hochschulen. Wir engagieren uns für eine Umgestaltung des Bildungssystems:

Gegen Konkurrenz, Noten, Verwertbarkeit und Humankapital - für ein solidarisches Bildungssystem in einer am Gemeinwohl orientierten Gesellschaft.

Gegen Selektion, soziale Ausgrenzung, Bildungsgebühren, mehrgliedriges Schulsystem und Numerus Clausus – für eine Schule für Alle und offene Hochschulen, für kostenfreie Bildung.

Gegen Hierarchien und Herrschaft in Schulen und Hochschulen – für ein demokratisches Bildungssystem.

Wir verstehen Bildung als kritische Aneignung unserer Welt, um diese als lebendigen Teil einer demokratischen Gesellschaft mitzugestalten, ganz im Sinne von sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Nachhaltigkeit und Frieden.

Am Mittwoch, 14.03., findet um 18:00 Uhr im Raum S 130 (**) ein Aktions- und Vernetzungstreffen statt. Hierzu sind alle Interessierten, Schüler*innen, Studierenden, Auszubildenden und Lehrenden herzlich eingeladen.

Es gilt, genau zu untersuchen, weshalb unser Bildungssystem in dieser Form seine Rolle innerhalb des kapitalistischen Systems perfekt spielt.

Wir wollen über Schweinereien im Bildungssystem, ihre Auswüchse und Ursachen sprechen und was wir konkret dagegen tun können.

Kommt zahlreich!

Katha, Leah, Nura und Matthi

stellvertretend für die Kölner Basisgruppe „Lernfabriken...meutern!“

** Humanwissenschaftliche Fakultät der Uni Köln, HF-Hauptgebäude Nr. 216.

Adresse: Gronewaldstr. 2, 50931 Köln (der Raum wird auf dem Campus ausgeschildert)