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Stellungnahme zur Veranstaltung „Kohleabbau stoppen! – Aktionstraining“

Nachdem uns eine Presseanfrage bezüglich des Aktionstrainings Kohleabbau stoppen!  erreicht hat, möchten wir über die Hintergründe und Ziele des Workshops informieren. Dieser steht im Zusammenhang mit dem Braunkohletagebau im so genannten Rheinländischen Braunkohlerevier. Dieser Abbau fossiler Brennstoffe steht den Zielen des Klimaschutzes diametral gegenüber. Die Nutzung von Braunkohle hat durch die Emission immensen Mengen von Treibhausgasen sowohl globale Folgen, als auch lokale Folgen für Landschaft, Anwohner*innen und Biodiversität. Der Studierendenvertretung der Humanwissenschaftlichen Fakultät (StAVV) ist es, im Sinne der Erhaltung einer zukunftsfähigen und lebenswerten Umwelt, ein Anliegen friedliche und zivilgesellschaftliche Protestformen zu unterstützen. Da es bei Demonstrationen zu rechtlichen Verstößen oder körperlichen Verletzungen kommen kann, war Ziel der Veranstaltung über Rechtsgrundlagen und Verhalten bei einer Demonstration zu informieren. Vorrangig geht es uns dabei um Praktiken des Selbstschutzes und der präventiven Deeskalation. Aus Sicht des StAVV betreffen diese rechtlichen Fragen beispielsweise  das Versammlungsrecht, jedoch auch die Aufklärung über Verhalten, welches die Polizei verpflichtet einzugreifen. Bei dem Aktionstraining sollte es um unter anderem um folgende Fragen gehen: „Wie verhalte ich mich auf einer Demo?“, „Was nehme ich mit?“ oder „Wie ist meine rechtliche Lage?“ [1]

Die inzwischen beschlossene Absage der Veranstaltung in den Räumlichkeiten der Universität zu Köln halten wir für bedenklich und bedauern wir. Gegenwärtig suchen wir nach einem anderen Ort um die Veranstaltung nachzuholen.

 

Gez. der StAVV und Campus Grün Köln

[1] https://www.facebook.com/events/1786502508027360/?acontext=%7B%22action_history%22%3A%22[%7B%5C%22surface%5C%22%3A%5C%22page%5C%22%2C%5C%22mechanism%5C%22%3A%5C%22page_upcoming_events_card%5C%22%2C%5C%22extra_data%5C%22%3A[]%7D]%22%2C%22has_source%22%3Atrue%7D