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Klimanwandelwochen an der Humanwissenschaftlichen Fakultät 16.01-27.01.17

Vom 16.01-27.01.17 finden an der Humanwissenschaftlichen Fakultät die Klimanwandelwochen statt:

Der Klimawandel ist in aller Munde.
Überall auf der Welt finden sich jeden Tag Menschen zusammen um aktiv für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft einzustehen. Doch ein echter Wandel zur Nachhaltigkeit ist noch nicht erreicht.

Wie können wir Klimaschutz zu einer gesellschaftlichen Selbstverständlichkeit machen?
Was können wir selbst dabei tun?

Mit diesen und weiteren Fragen wollen wir uns während der Klimawandelwoche auseinandersetzen.

Folgendes Programm erwartet euch:

16. – 27.01.17 Ausstellung: Klima.Wandel.Wissen, im Foyer der HumF

19.01, 19:00 Uhr: Diskussion mit Germanwatch Referent Alexander Reif: Wandel mit Hand und Fuß. Wirkungsvolle Ansätze und Hürden für den Klimaschutz von unten:

Der Klimawandel passiert genau jetzt. Der Weg hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft scheint unendlich lang – und trotzdem finden sich überall auf der Welt Menschen die sich für eine lebenswerte Zukunft einsetzen.

Was können wir selbst beitragen? Wie können wir Klimaschutz zu einer gesellschaftlichen Selbstverständlichkeit machen? Wer ist für die dafür notwendigen Rahmenbedingungen verantwortlich? Welche Strukturen können wir selbst verändern?

Mit diesen und weiteren Fragen setzt sich Alexander Reif, Referent der Umwelt und Entwicklungsorganisation Germanwatch, am 19.01.17 gemeinsam mit uns auseinander.

Dabei stellt er uns sein Konzept des Germanwatch Hand Print vor – ein Ansatz, der den Fokus auf wirksame Stellschrauben für Veränderung legt. Es geht um die Werkzeuge und die Praxis des „Wandel-machens“ mit dem Ziel der Veränderung bleibender Strukturen. Wie können wir unserer individuellen Fähigkeiten anwenden, um unsere Gesellschaft zukunftsfähig zu gestalten?

Hauptgebäude der Humanwissenschaftlichen Fakultät, Hörsaal H121 (ehemals H1)

Nähere Informationen hier: https://www.facebook.com/events/1837793446508800/

 

 

23.01.17, 19:30 Uhr: Vortrag mit Lothar Galow-Bergmann: Wer vom Kapitalismus nicht reden will, sollte von Nachhaltigkeit schweigen. Warum wir mit „unserer Wirtschaft“ nie eine ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Gesellschaft erreichen werden.

Alle sind für Umweltschutz, aber die Müllberge werden immer größer. Alle sind für soziale Gerechtigkeit, aber Kinder- und Altersarmut nehmen zu. Alle wünschen sich mehr freie Zeit zum Leben, aber müssen immer mehr und länger arbeiten. Niemand will die Krise, aber keiner kriegt sie in den Griff. Es mangelt nicht an gutem Willen, dieser verhängnisvollen Dynamik etwas entgegen zu setzen. Doch immer wieder stoßen entsprechende Initiativen an unüberwindlich scheinende Grenzen. Wunsch und Wirklichkeit in dieser Gesellschaft gehen oft so weit auseinander, dass sich die Frage aufdrängt, ob sie möglicherweise ganz grundsätzliche Konstruktionsfehler hat. Diese liegen in einem Wirtschaftssystem, das nur funktionieren kann, wenn es buchstäblich die ganze Welt seinen Zielen Wachstum, Arbeit und Profit unterwirft. Gegen den Kapitalismus sind viele. Aber haben sie auch etwas von dem verstanden, das diesem -ismus den Namen gibt – vom Kapital? Der Referent beleuchtet grundlegende Funktionsweisen des Kapitalismus und wirft dabei auch einen kritischen Blick auf oberflächliche Formen eines nur vermeintlichen „Antikapitalismus“ sowie auf gut gemeinte „Alternativvorschläge“, die regelmäßig an der Funktionsweise „unserer Wirtschaft“ scheitern. Will man eine bessere Welt schaffen, muss man erst einmal verstehen, wie die jetzige tickt.

Lothar Galow-Bergemann war langjähriger Personalrat in zwei Großkliniken
und schreibt u.a. in Jungle World, konkret und auf www.emafrie.de

Hörsaal H1 im Hauptgebäude der Humanwissenschaftlichen Fakultät

https://www.facebook.com/events/1664311983862208/

 

26.01.17: Finissage mit Filmvorführung: Power to Change – Die Energierebellion. Die Geschichte eine demokratischen und nachhaltigen Energiewende von unten. Weiteres hier: https://www.facebook.com/events/1241230679280165/

 

Falls ihr die Humanwissenschaftliche Fakultät nicht kennt, findet ihr nähere Informationen zu den Veranstaltungsorten: https://www.hf.uni-koeln.de/31725