Stellenausschreibung

WIR SUCHEN DICH FÜR DIE MITARBEIT IM TEAM DER STUDIERENDENVERTRETUNG DER HUMANWISSENSCHAFTLICHEN FAKULTÄT

 

Der StAVV, die Studierendenvertretung an der HumFak, ist das demokratische Gremium zur Vertretung studentischer Interessen. Wir setzen uns für eine basisdemokratische Struktur, den inklusiven Grundgedanken sowie eine kritische Bildung ein. Dazu koordinieren und unterstützen wir viele verschiedene Bereiche auf vielfältige Weise. Dazu gehört: Die Vernetzung und Koordinierung von Fachschafts- und Gremienarbeit an der Fakultät. Das Anbieten und Fördern von Workshops, Vorträgen und Diskussionen zu verschiedensten Themen, die eine Relevanz für die Studierendenschaft und Gesellschaft tragen sowie Teilhabe an verschiedenen politischen Prozessen an der Universität.

 

Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir eine*n neue Mitarbeiter*in, die*der sich für diese Themengebiete interessiert und daran aktiv mitschaffen möchte. Neben der Beschäftigung mit den oben genannten Bereichen gehören insbesondere spezifische Aufgaben:

 

Deine Aufgaben umfassen:

  • Organisation kreativer Aktionen für Studierende (Sommerfest, Esi-Frühstück, Spontane Aktionen)
  • PR- und Außenwirksamkeits-Arbeit
  • Planung und Entwicklung verschiedener (neuer) Informationsmedien
  • Administrative Tätigkeiten, Unterstützung der Veranstaltungsorganisation
  • Unterstützung beim Ausbau des Netzwerks mit Fachschaften und anderen Gruppen/Instanzen.

 

Außerdem solltest du mitbringen:

  • Selbstständiges Arbeiten
  • Teamfähigkeit
  • Offenheit
  • Zuverlässigkeit
  • Interesse und Motivation (insbesondere an hochschulpolitischen und gesellschaftspolitischen Themen)
  • Optional Kenntnisse über verschiedene Graphik-Design und/oder Layout-Programme

 

Die Arbeit wird mit 9€/Stunde über Honorarkraftbasis vergütet. Der Arbeitsumfang beträgt 6 Stunden in der Woche. Der Arbeitsvertrag läuft zunächst über 6 Monate, kann aber verlängert werden.

 

Du fühlst dich angesprochen!? Dann schicke uns bitte einen Lebenslauf mit deinen Kontaktdaten. Bitte beschreibe auch kurz in deiner Mail wer du bist und was dich motiviert diese Tätigkeit(en) auszuüben. Die Mailadresse ist stavv-kontakt@uni-koeln.de. Eingangsfrist ist der 15. Juli.

 

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Moderne Hexereivorstellungen, Hexenjagden und der sekundäre Okkultismus – Tagesseminar mit Felix Riedel am 25.06

Am 25. Juni veranstalten wir zusammen mit Dr. Felix Riedel ein Tagesseminar, zu dem wir Euch herzlich einladen!

Moderne Hexereivorstellungen, Hexenjagden und der sekundäre Okkultismus

 

Religiöse Körperkonzepte befinden sich global in einem Konkurrenzkampf mit aufklärerischen biomedizinischen [1] und psychosomatischen Modellen. Spezifikum der sekundären okkultistischen Bewegungen im Westen (v.a. Homöopathie, Anthroposophie, Neoschamanismus, Astrologie, islamischer Spiritualismus) ist, dass sie den bereits erreichten naturwissenschaftlichen Fortschritt widerrufen. An den Peripherien der Industriegesellschaften treffen Biomedizin und sekundärer Okkultismus gleichermaßen auf traditionelle Körper-Geist-Konzepte. Die entstehenden Missverständnisse und Mischformen haben drastische Auswirkungen auf die Epidemiologie, aber auch auf die gesellschaftlichen Prozesse in diesen Staaten. Die Ausbreitung der evangelikalen Strömungen im Trikont hat kaum zu überschätzende Folgen für Politik und Bildung. Ihre wichtigste Strategie ist die Wunderheilung, die meist mit einem Exorzismus von Dämonen und Hexen einhergeht. Wo staatliche Gewaltmonopole absent sind und geringe Legitimität genießen, entstehen leicht Hexenjagden. Ökonomische Disparitäten werden rasch magisiert: als realer Ritualmord zur Reichtumsgewinnung und als Ritualmordlegende zur Erklärung von Reichtum.

Der Workshop führt in die Phänomene Sekundärer Okkultismus und Hexereivorstellungen ein. An den ideologischen Formen wird die Wechselwirkung von Sein und Bewusstsein augenfällig, die herkömmlichen positivistischen Ableitungsmarxismus („Das Sein bestimmt das Bewusstsein“) hinterfragt, um differenzierte Modelle der Kritischen Theorie auszuarbeiten. Die Dialektik der Aufklärung wird von den aktuellen Stilblüten von Ideologieproduktion in der unfreien Gesellschaft bestätigt. Für die Vorbereitung empfohlen wird die Lektüre von Adornos „Aberglaube aus zweiter Hand“ sowie die eigenständige Recherche zu einer Strömung des modernen Okkultismus (z.B. Aurafotographie, Geomantie/Heilsteine, Quantenmedizin, Homöopathie), idealiter mit dem Ergebnis eines eigenständigen Kurzreferates (5-15 Minuten).

Dr. Felix Riedel ist freischaffender Ethnologe. Er hat über „Hexenjagd und Aufklärung in Ghana“ promoviert und leitet die Organisation „Hilfe für Hexenjagdflüchtlinge“. Sein Blog „Nichtidentisches“ und seine wissenschaftlichen und journalistischen Publikationen verbinden die Religionskritik und Ideologiekritik der Kritischen Theorie mit ethnographischer Empirie.

[1]  Biologisch fundierte, naturwissenschaftliche Medizin, wie sie an den Universitäten gelehrt wird.

Für die Teilnahme am Seminar ist eine seperate Anmeldung erforderlich. Einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Seminar Hexenjagden“ an stavv-kontakt@uni-koeln.de schicken.

 

Hier der genaue Ablaufplan:

Tagesseminar_Hexenjagden_Köln

 

https://www.facebook.com/events/1623843257942647/

Angekündigte Stellungnahme zur Absage des Workshops „Anal verkehren“

2016 05 13 Stellungnahme StAVV Workshop sexuelle Praktiken

Absage des Workshops „Anal verkehren -ein Workshop für Arschficker_Innen und die, die es vielleicht werden wollen-”

Sehr geehrte Leser*innen der Workshop-Ankündigung zu „Anal verkehren -ein Workshop für Arschficker_Innen und die, die es vielleicht werden wollen-”,

sehr geehrte Universitäts- und Fakultätsangehörige,

sehr geehrte Interessierte,

liebe Freund*innen des StAVV

 

Als Studierendenvertretung haben wir uns dazu entschlossen den oben genannten Workshop nicht stattfinden zu lassen. Hierzu werden wir in Kürze eine ausführliche Stellungnahme veröffentlichen.

Viele Grüße

Euer StAVV

Seminarplätze Jetzt! – Petition

Wie ihr vielleicht schon über die Flyer oder Facebook gesehen habt läuft momentan eine Petition zum Seminarplatzmangel. Unter folgendem Link könnt ihr die Petition unterschreiben:

 

https://www.openpetition.de/petition/online/seminarplaetze-jetzt-uni-koeln

Neue Öffnungszeiten

Liebe Studis,

ab sofort könnt ihr uns zu folgenden Zeiten im Büro antreffen:

 

Dienstag:        14:00 – 15:30

Donnerstag:    14:00 – 16:00

Freitag:           12:00 – 14:00

 

Außerdem ist wie gewohnt wöchentlich das Plenum in Raum 9/S130 um 12:00

Fachschaftenkonferenz

Liebe Fachschaftler,

wie schon über den Mailverteiler angekündigt findet nächsten Montag, den 25.04. um 18:00 in Raum S183 – Modulbau die nächste Fachschaftenkonferenz statt. Wir hoffen auf euer zahlreiches Erscheinen. Als Kommodität bieten wir Getränke und Essen an. Die investierte Zeit könnt ihr außerdem als Fachschaftsarbeit vermerken.

 

Die Tagesordnung sieht bisher folgendermaßen aus:

  • Besetzung von freien Gremienplätzen
  • Gemeinsame Lehramtsfachschaft
  • Bedarf der Fachschaften
  • Nutzung der Garage
  • Inventarliste
  • Sonstiges

 

Wenn ihr Ergänzungen für die Tagesordnung habt schreibt bitte an stavv-kontakt@uni-koeln.de.

Bis dahin

Eure Stavvies

 

Tagesseminar „Die israelische Demokratie und der Nahostkonflikt“

Dienstag, den 15.03 veranstalten wir zusammen mit dem MideastFreedomForum ein Seminar zum Thema  Israel und dem Nahostkonflikt. Wir denken, dass dieses Thema mehr Aufmerksamkeit verdient. Oftmals werden im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt problematische Äußerungen getätigt, Israel einseitig verurteilt und viele Diskussionen sind geprägt von Halbwissen. In Schulen trauen sich Lehrer*Innen oftmals nicht das Thema anzusprechen. Dem wollen wir entgegensteuern. Daher laden herzlich zur Teilnahme ein:

SeminarprogrammMFFB1503

Studientag „Zwischen Diskriminierung, Abschiebung und ‚Willkommenskultur‘ – Die Situation Geflüchteter in Deutschland“

Ein Leben in (Un)Sicherheit? – Einblicke in die Lebenssituation Geflüchteter und Perspektiven auf die deutsche Gesellschaft

Im Jahr 2015 waren weltweit 60 Millionen Menschen auf der Flucht – so viele wie zu keinem anderen Zeitpunkt seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Viele hoffen nach langen und beschwerlichen Reisen in Deutschland einen langfristigen Aufenthaltsort ge-funden zu haben – aber wie sicher ist dieser wirklich? Wer ist hier willkommen, und welche Menschen werden aus welchen Gründen abgelehnt?
Schlagworte wie ‚Wirtschaft- oder Kriegsflüchtlinge‘ werden nicht nur medial oft instrumentalisiert, sondern lassen Klassifizierungen, Zuschreibungen und gesellschaftliche Hierarchien erkennen. Aber nicht nur die Berichterstattung, sondern auch politische und gesellschaftliche Debatten bewegen sich allzu oft zwischen der vielbeschworenen deutschen „Willkommenskultur“ einerseits und einer Katastrophen-Rhetorik andererseits, die sich in polemisierenden Worten wie ‚Flüchtlingsströme“ und „Flüchtlingslawinen“ ausdrückt.


Dieser Studientag thematisiert sowohl die soziologische als auch die politisch-rechtliche Dimension rund um das Thema Flucht und Migration in Deutschland. Anne Broden, Geschäftsführerin von IDA NRW, wirft in ihrem Workshop einen kritischen Blick auf die „Willkommenskultur“, spricht über verdeckten und offe-nen Rassismus und konturiert das rassistische Potential der „Mitte“ in Deutschland. Der Leiter des Kölner Flüchtlingsrates, Carl-Ulrich Prölß, gibt einen Überblick über die aktuelle rechtliche Situation verschiedener Gruppen Geflüchteter und die sich daraus ergebenden Herausforderungen für ein faires Miteinander. Verschiedene Möglichkeiten zum Austausch und zur Diskussion runden das Programm ab.

 

https://www.facebook.com/events/513745668787484/

Seminar materialistische Staatstheorie 05.03.2016

Wir veranstalten Samstag, den 05.03.2016 ein Tagesseminar zur materialistischen Staatstheorie mit Ingo Elbe. (Eine Anmeldung ist erforderlich, siehe unten)

 

Einführung in die materialistische Staatstheorie

Gesellschaftskritik und emanzipatorische Praxis müssen eine Haltung zum modernen Staat einnehmen. Doch gerade die Reduktion von Kapitalismus- auf Neoliberalismuskritik, die in den letzten Jahrzehnten zu verzeichnen ist, hat nicht dazu beigetragen, einen angemessenen Begriff des Staates zu entwickeln, sondern eher dazu, eine bestimmte Wunschvorstellung vom Staat als Vertreter des Gemeinwohls, als dem Kapital äußerlicher Instanz zu befestigen.

Um solchen Illusionen zu begegnen, ist es angebracht, sich an Erklärungsansätze moderner Staatlichkeit zu erinnern, die im Werk von Karl Marx zu finden sind. Dabei wird sich zeigen, dass weder die marxistisch-leninistische Behauptung vom Staat als ‚Instrument’ der Kapitalisten, noch die konservative bis sozialdemokratische Idee des Staates als ‚Wirklichkeit der sittlichen Substanz’ oder ‚Anwalt der kleinen Leute’ der Wahrheit entspricht.

Im Zentrum des Seminars wird daher die Marx’sche These stehen, dass der moderne Staat ein Staat des Kapitals (nicht: der Kapitalisten) ist und in welchem Verhältnis dieser Staat zur Rechtsgleichheit, zu sozialstaatlichen Interventionen und gängigen Formen der Demokratie steht.

Seminarinhalte:

1. Warum materialistische Staatstheorie?
2. Leninismus und Sozialdemokratie: Staat der Kapitalisten oder Staat im Kapitalismus?
3. Formanalyse des Staates: Staat des Kapitals
a) Wie der Rechtsstaat mit dem Kapitalismus zusammenhängt
b) Souveränität, extralegale Gewalt und Ausnahmezustand
c) Sozialstaat und Sozialstaatsillusion
d) Demokratie contra Kapitalismus?

Der Referent:
Dr. Ingo Elbe ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Privatdozent am Institut für Philosophie der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. 2010 erschien in 2. Aufl. sein Buch Marx im Westen. Die neue Marx-Lektüre in der Bundesrepublik. Zum Thema Staatstheorie erschien außerdem: Staat der Kapitalisten oder Staat des Kapitals? Rezeptionslinien von Engels’ Staatsbegriff im 20. Jahrhundert. In: S. Salzborn (Hg.): ‘… ins Museum der Altertümer‘. Staatstheorie und Staatskritik bei Friedrich Engels. Baden-Baden 2012. 2015 erschien sein Buch Paradigmen anonymer Herrschaft. Politische Philosophie von Hobbes bis Arendt. Würzburg. Online-Texte unter www.rote-ruhr-uni.com

 

Veranstaltungsort: Raum S205 in der Alten Mensa (Universitätsstr. 16, Seiteneingang Wilhelm-Waldeyer-Str.) 11-18 Uhr

 

Für die Teilnahme am Seminar ist eine Anmeldung erforderlich. Es gibt nur 15 freie Plätze. Einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Seminar Staatstheorie“ an stavv-kontakt@uni-koeln.de  schicken. Dann stellen wir Euch einige einführende Texte zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Euch!

 

 

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