Angekündigte Stellungnahme zur Absage des Workshops „Anal verkehren“

2016 05 13 Stellungnahme StAVV Workshop sexuelle Praktiken

Absage des Workshops „Anal verkehren -ein Workshop für Arschficker_Innen und die, die es vielleicht werden wollen-”

Sehr geehrte Leser*innen der Workshop-Ankündigung zu „Anal verkehren -ein Workshop für Arschficker_Innen und die, die es vielleicht werden wollen-”,

sehr geehrte Universitäts- und Fakultätsangehörige,

sehr geehrte Interessierte,

liebe Freund*innen des StAVV

 

Als Studierendenvertretung haben wir uns dazu entschlossen den oben genannten Workshop nicht stattfinden zu lassen. Hierzu werden wir in Kürze eine ausführliche Stellungnahme veröffentlichen.

Viele Grüße

Euer StAVV

Seminarplätze Jetzt! – Petition

Wie ihr vielleicht schon über die Flyer oder Facebook gesehen habt läuft momentan eine Petition zum Seminarplatzmangel. Unter folgendem Link könnt ihr die Petition unterschreiben:

 

https://www.openpetition.de/petition/online/seminarplaetze-jetzt-uni-koeln

Neue Öffnungszeiten

Liebe Studis,

ab sofort könnt ihr uns zu folgenden Zeiten im Büro antreffen:

 

Dienstag:        14:00 – 16:00

Donnerstag:    14:00 – 16:00

Freitag:           12:00 – 14:00

 

Außerdem ist wie gewohnt wöchentlich das Plenum in Raum 9/S130 um 12:00

Fachschaftenkonferenz

Liebe Fachschaftler,

wie schon über den Mailverteiler angekündigt findet nächsten Montag, den 25.04. um 18:00 in Raum S183 – Modulbau die nächste Fachschaftenkonferenz statt. Wir hoffen auf euer zahlreiches Erscheinen. Als Kommodität bieten wir Getränke und Essen an. Die investierte Zeit könnt ihr außerdem als Fachschaftsarbeit vermerken.

 

Die Tagesordnung sieht bisher folgendermaßen aus:

  • Besetzung von freien Gremienplätzen
  • Gemeinsame Lehramtsfachschaft
  • Bedarf der Fachschaften
  • Nutzung der Garage
  • Inventarliste
  • Sonstiges

 

Wenn ihr Ergänzungen für die Tagesordnung habt schreibt bitte an stavv-kontakt@uni-koeln.de.

Bis dahin

Eure Stavvies

 

Tagesseminar „Die israelische Demokratie und der Nahostkonflikt“

Dienstag, den 15.03 veranstalten wir zusammen mit dem MideastFreedomForum ein Seminar zum Thema  Israel und dem Nahostkonflikt. Wir denken, dass dieses Thema mehr Aufmerksamkeit verdient. Oftmals werden im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt problematische Äußerungen getätigt, Israel einseitig verurteilt und viele Diskussionen sind geprägt von Halbwissen. In Schulen trauen sich Lehrer*Innen oftmals nicht das Thema anzusprechen. Dem wollen wir entgegensteuern. Daher laden herzlich zur Teilnahme ein:

SeminarprogrammMFFB1503

Studientag „Zwischen Diskriminierung, Abschiebung und ‚Willkommenskultur‘ – Die Situation Geflüchteter in Deutschland“

Ein Leben in (Un)Sicherheit? – Einblicke in die Lebenssituation Geflüchteter und Perspektiven auf die deutsche Gesellschaft

Im Jahr 2015 waren weltweit 60 Millionen Menschen auf der Flucht – so viele wie zu keinem anderen Zeitpunkt seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Viele hoffen nach langen und beschwerlichen Reisen in Deutschland einen langfristigen Aufenthaltsort ge-funden zu haben – aber wie sicher ist dieser wirklich? Wer ist hier willkommen, und welche Menschen werden aus welchen Gründen abgelehnt?
Schlagworte wie ‚Wirtschaft- oder Kriegsflüchtlinge‘ werden nicht nur medial oft instrumentalisiert, sondern lassen Klassifizierungen, Zuschreibungen und gesellschaftliche Hierarchien erkennen. Aber nicht nur die Berichterstattung, sondern auch politische und gesellschaftliche Debatten bewegen sich allzu oft zwischen der vielbeschworenen deutschen „Willkommenskultur“ einerseits und einer Katastrophen-Rhetorik andererseits, die sich in polemisierenden Worten wie ‚Flüchtlingsströme“ und „Flüchtlingslawinen“ ausdrückt.


Dieser Studientag thematisiert sowohl die soziologische als auch die politisch-rechtliche Dimension rund um das Thema Flucht und Migration in Deutschland. Anne Broden, Geschäftsführerin von IDA NRW, wirft in ihrem Workshop einen kritischen Blick auf die „Willkommenskultur“, spricht über verdeckten und offe-nen Rassismus und konturiert das rassistische Potential der „Mitte“ in Deutschland. Der Leiter des Kölner Flüchtlingsrates, Carl-Ulrich Prölß, gibt einen Überblick über die aktuelle rechtliche Situation verschiedener Gruppen Geflüchteter und die sich daraus ergebenden Herausforderungen für ein faires Miteinander. Verschiedene Möglichkeiten zum Austausch und zur Diskussion runden das Programm ab.

 

https://www.facebook.com/events/513745668787484/

Seminar materialistische Staatstheorie 05.03.2016

Wir veranstalten Samstag, den 05.03.2016 ein Tagesseminar zur materialistischen Staatstheorie mit Ingo Elbe. (Eine Anmeldung ist erforderlich, siehe unten)

 

Einführung in die materialistische Staatstheorie

Gesellschaftskritik und emanzipatorische Praxis müssen eine Haltung zum modernen Staat einnehmen. Doch gerade die Reduktion von Kapitalismus- auf Neoliberalismuskritik, die in den letzten Jahrzehnten zu verzeichnen ist, hat nicht dazu beigetragen, einen angemessenen Begriff des Staates zu entwickeln, sondern eher dazu, eine bestimmte Wunschvorstellung vom Staat als Vertreter des Gemeinwohls, als dem Kapital äußerlicher Instanz zu befestigen.

Um solchen Illusionen zu begegnen, ist es angebracht, sich an Erklärungsansätze moderner Staatlichkeit zu erinnern, die im Werk von Karl Marx zu finden sind. Dabei wird sich zeigen, dass weder die marxistisch-leninistische Behauptung vom Staat als ‚Instrument’ der Kapitalisten, noch die konservative bis sozialdemokratische Idee des Staates als ‚Wirklichkeit der sittlichen Substanz’ oder ‚Anwalt der kleinen Leute’ der Wahrheit entspricht.

Im Zentrum des Seminars wird daher die Marx’sche These stehen, dass der moderne Staat ein Staat des Kapitals (nicht: der Kapitalisten) ist und in welchem Verhältnis dieser Staat zur Rechtsgleichheit, zu sozialstaatlichen Interventionen und gängigen Formen der Demokratie steht.

Seminarinhalte:

1. Warum materialistische Staatstheorie?
2. Leninismus und Sozialdemokratie: Staat der Kapitalisten oder Staat im Kapitalismus?
3. Formanalyse des Staates: Staat des Kapitals
a) Wie der Rechtsstaat mit dem Kapitalismus zusammenhängt
b) Souveränität, extralegale Gewalt und Ausnahmezustand
c) Sozialstaat und Sozialstaatsillusion
d) Demokratie contra Kapitalismus?

Der Referent:
Dr. Ingo Elbe ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Privatdozent am Institut für Philosophie der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. 2010 erschien in 2. Aufl. sein Buch Marx im Westen. Die neue Marx-Lektüre in der Bundesrepublik. Zum Thema Staatstheorie erschien außerdem: Staat der Kapitalisten oder Staat des Kapitals? Rezeptionslinien von Engels’ Staatsbegriff im 20. Jahrhundert. In: S. Salzborn (Hg.): ‘… ins Museum der Altertümer‘. Staatstheorie und Staatskritik bei Friedrich Engels. Baden-Baden 2012. 2015 erschien sein Buch Paradigmen anonymer Herrschaft. Politische Philosophie von Hobbes bis Arendt. Würzburg. Online-Texte unter www.rote-ruhr-uni.com

 

Veranstaltungsort: Raum S205 in der Alten Mensa (Universitätsstr. 16, Seiteneingang Wilhelm-Waldeyer-Str.) 11-18 Uhr

 

Für die Teilnahme am Seminar ist eine Anmeldung erforderlich. Es gibt nur 15 freie Plätze. Einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Seminar Staatstheorie“ an stavv-kontakt@uni-koeln.de  schicken. Dann stellen wir Euch einige einführende Texte zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Euch!

 

 

Plenum in den Ferien

In den Ferien wird das Plenum im zweiwöchigen Rythmus stattfinden: Die Termine sind der 24.02 09.03. 23.03. 06.04. 13.04.

Pädagogik für Arier – Die Grundlagen der Waldorfpädagogik; 20.01.2016

Der StAVV – eure Studierendenvertretung – veranstaltet Mittwoch, den 20.01 eine Vortragsveranstaltung: „Pädagogik für Arier – Die Grundlagen der Waldorfpädagogik“ mit Peter Bierl

 

Pädagogik für Arier

Die Grundlagen der Waldorfpädagogik

 

Hautcreme für Babypopos von Weleda, biologisch-dynamische Karotten der Marke Demeter, Rudolf-Steiner-Brot im Naturkostladen und die Waldorfschule kennen viele, nicht aber die Weltanschauung, die dahinter steckt. Der Journalist Peter Bierl, Autor des Buches „Wurzelrassen, Erzengel und Volksgeister“, beschäftigt sich in seinem Vortrag mit der Anthroposophie und ihrem Gründer Rudolf Steiner. Der Mann, der sich als Hellseher präsentierte, von Anhängern als „Menschheitsführer“ und Wiedergeburt von Aristoteles verehrt wurde, war überzeugt, dass nur die „weiße Rasse“ am Geiste schafft, während Asiaten dekadent, Schwarze überhitzte Triebwesen und Juden einseitig intellektuell seien und zersetzend wirkten. Die Deutschen rechnete der Guru einer fünften Wurzelrasse der Arier zu, die Jahrtausende führend sein soll. In Steiners Welt spuken Engel und Dämonen, Volks- und Rassengeister, er mixte Versatzstücke aus Buddhismus, Hinduismus und Christentum mit darwinistischen Evolutionsvorstellungen und bürgerlichem Kulturpessimismus. Getreu ihrem Meister erklären Anthroposophen heute Tsunami und Reaktorkatastrophe in Fukushima als karmischen Ausgleich für einen angeblich besonderen Materialismus der Japaner. Solche bizarren Vorstellungen prägen die Waldorfschule, ihre ideologische Grundlage ist die Idee von Reinkarnation und Karma. Lehrer werden nach den Ideen Steiners ausgebildet. In einem Buch, das zur Unterrichtsvorbereitung empfohlen wurde, heißt es: „Der Keim zum Genie ist der arischen Rasse bereits in ihre atlantische Wiege gelegt worden.“

Peter Bierl ist freier Journalist und lebt in der Nähe von München. Er schreibt u.a. für Konkret, Jungle World und Rechter Rand. Er ist Autor von „Grüne Braune: Umwelt-, Tier- und Heimatschutz von rechts“ (Unrast-Verlag 2014), „Schwundgeld, Freiwirtschaft und Rassenwahn. Kapitalismuskritik von rechts: Der Fall Silvio Gesell“ (Konkret-Verlag, 2012) sowie „Wurzelrassen, Erzengel und Volksgeister. Die Anthroposophie Rudolf Steiners und die Waldorfpädagogik“ (Konkret, 2005)

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bildungsraumprojekt »school is open« statt.

Veranstaltungsort: Hörsaal H 162 (ehemals H 2) im Department Heilpädagogik; Humanwissenschaftliche Fakultät

20.01.2016 19 Uhr

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